Training des peripheren Sehens

29 Okt

Um uns sicher durch unsere Umwelt zu bewegen, ist es essentiell Dinge zu sehen, die wir nicht direkt angucken – peripheres Sehen verhindert, dass wir nicht ständig irgendwo gegenlaufen. Die periphere Sicht lässt sich am einfachsten trainieren, indem wir mit den Augen einen Punkt fixieren und dabei versuchen, Elemente oder Bewegungen im peripheren Sichtfeld zu erkennen – in diesem Video durch Spielkarten veranschaulicht.

Lust auf ein kleines Experiment?
1. Suche dir einen Beweglichkeits- oder Krafttest aus, den du identisch wiederholen kannst. Wiederhole diesen Test 5-8 Mal, damit du eine gute Ausgangslage hast.
2. Mache die Übung aus dem Video. Aber: aufhören, wenn du das Gefühl hast, dass deine Augen verkrampfen oder tränen und den Blick immer auf einen Punkt fixiert lassen – nicht schummeln 😉
3. Wiederhole den Beweglichkeits- oder Krafttest.

Hat sich dein Testergebnis verändert?

  • Falls sich dein Beweglichkeits- oder Krafttest verschlechtert hat, kannst du zwei Dinge ausprobieren: die Übungszeit verkürzen oder die Übung im Sitzen machen.
  • Falls sich nichts verändert hat, gibt es folgende Möglichkeiten: wiederhole die Übung auf einem Bein, im Ausfallschritt oder in einer für deine Sportart spezifischen Position.

Das periphere Sehen zu trainieren lohnt sich, denn: je früher wir etwas wahrnehmen und erkennen, desto schneller können wir reagieren – im Training sowie im Alltag.

Quellen:

Peters, M. A. (2012): See to play: The Eyes of Elite Athletes. Minneapolis: Bascom Hill Group.