Was deinem (Trainings-)Erfolg im Weg steht

22 Okt

Erfolgreich zu sein ist theoretisch sehr simpel: das für das Ziel Notwendige wiederholt und planmäßig ausführen. Das gilt für das Training wie für alle anderen Bereiche im Leben. Wenn du eine Sprache oder ein Handwerk erlernen möchtest, geht das nicht von heute auf morgen. Es erfordert regelmäßiges Engagement.

Warum viele Menschen ihre Ziele trotzdem nicht erreichen? Simpel ist nicht leicht - zumindest in der Praxis nicht und immer wieder zum Frust vieler Leute.

Letztendlich entscheidet deine Motivation, ob du dranbleibst und alle notwendigen Schritte zum Erreichen deines Ziels gehst - und die hängt maßgeblich von deinen individuellen Prioritäten ab. Den meisten Menschen mangelt es nicht grundsätzlich an Motivation oder Willensstärke, sondern an der Übertragung dieser Fähigkeiten auf andere Lebensbereiche, in denen sie sich verändern wollen. Im Alltag besteht Motivation im Vergleich zwischen kurzfristiger oder langfristiger Bedürfnisbefriedigung. Ist nackt besser auszusehen ein längerfristiges Ziel, steht diesem der tägliche Heißhunger als kurzfristiges Bedürfnis nach Schokolade wahrscheinlich im Weg.

Der Hauptgrund, warum bei vielen Leuten längerfristige Trainingserfolge ausbleiben, ist mangelnde Konsequenz. Wer ein bis zwei Stunden die Woche intensiv trainiert, den Rest der Zeit jedoch inkonsequent ist, kommt seinem Ziel nur sehr langsam oder gar nicht näher. Eine Woche hat 168 Stunden - es erfordert mehr als zwei davon, um Erfolge zu realisieren.

Im Training werden viele wichtige Prozesse angestoßen, an die sich der Körper in der Zeit zwischen den Trainingseinheiten anpasst - nach dem Training ist vor dem Training: die Regeneration ist letztendlich genauso wichtig, wie die Impulse aus den Trainingseinheiten selbst. Um den größten Effekt aus jedem Training zu ziehen, gilt es zwischen den Einheiten das richtige zu tun.

Was ist das Richtige?

Guter und erholsamer Schlaf - am besten 7 bis 8 Stunden täglich, mehr vom richtigen Essen - v.a. viel Gemüse, hochwertiges Protein und kein zusätzlicher Zucker, sowie die Minimierung von Stress. Diese Faktoren werden leider oft massiv unterschätzt und daher vernachlässigt, doch sind sie für jede Regeneration - auch von einem stressigen Arbeitstag - essentiell. Das Training selbst kann zielspezifisch sein und stimmen - 95% der nicht erreichten Fitnessziele scheitern jedoch an genau den o.g. entscheidenden Punkten.

Bei der Planung des Trainingserfolgs gilt es daher alle wichtigen Aspekte zu berücksichtigen.

Natürlich sind in der Realität nicht immer alle Bedingungen optimal, aber es geht nicht um Perfektion sondern Progression. Wenn ein Plan mittelfristig nicht zum Erfolg führt, ist es Zeit ihn zu ändern.

Schon Goethe wusste: "Erfolg hat drei Buchstaben: tun" ... aber richtig! Viel Erfolg bei eurem Erfolg!